Infrarotkabinen
Das Prinzip einer Infrarotkabine ist im Grunde gleich wie bei einer gewöhnlichen Rotlichtlampe. Im Gegensatz zur Sauna erwärmt sich nicht der ganze Raum. Bei Körperkontakt wandeln sich die Infrarotstrahlen in die gewünschte Wärme um. Der Vorteil einer Infrarotkabine ist, dass sie vor einem Aufenthalt nicht vorgeheizt werden muss und wenig Luftfeuchtigkeit entsteht. Im Kabinenbereich erhöht sich die Temperatur nicht sonderlich. Nur die Energiestrahlen die auf die Haut treffen und in Wärme umgewandelt werden erzeugen eine vergleichbare Saunaatmosphäre. Die einwirkende Hitze beträgt circa 50 Grad Celsius. Zum Einsatz kommen vorwiegend mittel- und langwellige Strahlen. Unterschieden werden drei Typen von Infrarotstrahlen – A, B und C. Die kurzwelligen IR-A Strahlen beweisen höchste Effektivität und dringen tief in die Haut ein. Diese Strahlen werden vorwiegend in der Medizin angewandt und dienen nicht dem privaten Gebrauch. Die mittel- und langwelligen Typen IR-B- und IR-C finden in fast jeder Kabine heutzutage eine Verwendung.
Mit einem Besuch in einer Infrarotkabine wird die Körpertemperatur auf bis zu 40 Grad erhöht, wodurch regelrecht ein künstliches Fieber erzeugt wird. Schon beim Eintritt in die Kabine kann man ohne warten zu müssen die Stärke der Strahlung spüren. Die Infrarotkabine überzeugt auch durch gesundheitsfördernde Aspekte. So schont ein Gang in den Bereich beispielsweise das Herz und den gesamten Kreislauf. Außerdem spricht man Infrarotstrahlen eine entschlackende Wirkung zu. Häufig werden Keramik-Strahler mit einer Sandfüllung aus Lava oder eine Vitae Lampe eingesetzt. Die Reflektorstrahler entwickeln eine Temperatur von bis zu 400 Grad Celsius. Vollspektrumlampen erreichen sogar ein Maximum um die 2000 Grad Celsius. Eine solch enorme Hitzeentwicklung beeinflusst allerdings nicht den Nutzer, da die Reflektoren über eine große Fläche die erzeugten Wärmestrahlen verteilen.
Betreutes Wohnen ist eine gute Alternative zum Altenheim.